St. Marien

Die St. Marienkirche liegt im Zentrum Göttingens, aber eher am Rand der historischen Innenstadt.

Musik im Gottesdienst und in Konzerten, besonders aber auch die Stille - die Kirche ist jeden Tag von 9 bis 18 Uhr geöffnet - sind für jede und jeden besondere Merkmale der wunderschönen gotischen Kirche, die es etwas abseits vom Einkaufsrummel zu entdecken gilt.

 

Die Kirche ist eng mit dem Forum Diakonie des Kirchenkreises Göttingen-Münden verbunden.

 

Gottesdienste werden in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der kirchlichen Sozialdienste vorbereitet und bieten daher immer ein besonderes Erlebnis.

 

In St. Marien ist die Griechisch-orthodoxe Gemeinde zu Gast (Gottesdienste am ersten Sonntag im Monat um 11.30 Uhr).

 

 

Geschichte


1290 wurde mit dem Bau der St. Marienkirche in der Göttinger Neustadt begonnen, die 1318 dem Deutschen Orden übereignet und von diesem bis 1512 zu ihrer heutigen Gestalt umgebaut wurde.

 

Die Kirche mit dem seit 1319 als Kirchturm genutzten Stadttor zur Neustadt und der Kommende (heute Kirchenarchiv) ist ein besonderes reizvolles mittelalterliches Ensemble. Die dreischiffige Kirche zeigt heute wieder den 1512 fertiggestellten Raum.

 

Das bedeutendste Kunstwerk sind Reste des Marienaltars der Göttinger Künstler Bartold Kastrop und Heinrich Heisen aus dem Jahr 1524, heute gefasst in einem neugotischen Retabel von 1860.

 

1926 wurde die für die Geschichte des Orgelbaus wichtige Mahrenholz-Furtwängler-Orgel gebaut. 2001 wurde die letzte aufwendige Innenrenovierung beendet, die Sanierung der Orgel endete im Oktober 2003.