Chöre und Gruppen
Albanikantorei
Die Kantorei St. Albani in ihrer heutigen Form besteht seit 1978. Gut 25 Jahre lang wurde sie von Prof. Dr. Ulrich Barth, bis heute Organist an St. Albani, geleitet. Nach einer Übergangszeit konnte die St. Albani-Gemeinde im Frühjahr 2006 den früheren Kantor von St. Jacobi, Arwed Henking, für die Leitung der Kantorei gewinnen.
Zusammen mit dem von Kantor Henking geleiteten ‚Collegium coll’arco‘ führte die Kantorei St. Albani in ihren Konzerten, in der Regel zwei im Jahr, Stücke von alten Meistern, aus der Klassik, Romantik bis zu neuer Musik (Distler, Pärt, P . Rips) auf, darunter auch weniger Bekanntes auf wie z.B. (im März 2010) die Matthäuspassion von Johann Valentin Meder (1649 – 1719) oder die Johannespassion von Händel – diese letzteren im Zusammenwirken mit dem Göttinger Barockorchester. Außerdem singt die Kantorei in Gottesdiensten, mit einem Schwerpunkt auf Kantatengottesdiensten, auch hier zusammen mit dem ‚Collegium coll’arco‘. Immen wieder konnten und können hier junge Göttinger Sänger und Sängerinnen als Solisten ihr Können erproben und Erfahrungen sammeln.
Chorproben sind mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr, im Gemeindehaus, Albanikirchhof 1a. Einmal im Jahr findet eine Kantoreifreizeit statt. Die Kantorei hat gut 70 Mitglieder. Es wird ein Chorbeitrag von 100 Euro pro Jahr erhoben. Da die Albanigemeinde keine Kantorenstelle und darum auch kein Budget für Kirchenmusik hat, werden die für Konzerte anfallenden Kosten über die Chorbeiträge und den Förderverein finanziert.
Seit Sommer 2017 leitet Dorothea Peppler die Albanikantorei. Sie ist eine ausgebildete A-Kirchenmusikerin und bringt eine langjährige Erfahrung als Chorleiterin mit. Sie ist am Klavier ebenso zu Hause wie an der Orgel und am Fagott, die Aufführung von Oratorien und Passionen ist ihr so vertraut wie die Leitung von Konzerten und die festliche Gestaltung von Gottesdiensten.
Ihre Hauptstelle hat Frau Peppler in der Kirchenmusik an St. Andreas in Bad Lauterberg. Die Leitung der Albanikantorei hat sie zusätzlich übernommen.
Chorproben sind mittwochs von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr,
im Gemeindehaus, Albanikirchhof 1a.
Kantorin: Dorothea Peppler, dorotheapeppler@onlinehome.de
Förderkreis: Edith Pflaumbaum, Tel. 0551-47820, epflaumbaum@web.de
Jacobikantorei
Sie hat ca. 100 Mitglieder, darunter zahlreiche Studierende. Die Repertoire-Schwerpunkte liegen bei Oratorien von Barock bis zur Romantik und Moderne mit Orchester sowie bei romantischer Chormusik. Spezialgebiet sind selten aufgeführte Werke des 19. und 20. Jahrhunderts, z.B. Oratorien von César Franck (Les Béatitudes), Carl Loewe (Jan Hus), Max Reger (Requiem, Einsiedler) und Franz Schmidt (Das Buch mit sieben Siegeln). Außerdem singt die Kantorei ca. einmal im Monat im Gottesdienst.
Chorproben sind donnerstags, 19.45 bis 22.00 Uhr,
im Gemeindehaus, Jacobikirchhof 2.
Kammerchor St. Jacobi
Er hat ca. 40 Mitglieder, darunter zahlreiche Studierende. Die Repertoire-Schwerpunkte liegen bei anspruchsvoller a-cappella-Chormusik aller Epochen von Renaissance-Musik bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen. Weiteres Spezialgebiete liegen bei vielstimmiger Chormusik (z.B. Tallis: Spem in alium (40-stimmig), Mendelssohn: Hora est (16-stimmig), Poulenc: La figure humaine (12-stimmig)), bei Kantaten von Johann Sebastian Bach sowie bei Renaissancemusik mit Orchester in historischer Aufführungspraxis (Schütz u.a.) Die Stimmsprecherinnen und Stimmsprecher erreichen Sie unter kammerchorsopran, kammerchoralt, kammerchortenor oder kammerchorbass.
Chorproben sind mittwochs, 19.45 bis 22.00 Uhr
im Gemeindehaus, Jacobikirchhof 2.
Singstunde »Die Morgen-Uhus«
Im August 2024 ging in Jacobi ein neuer Chor an den Start. Kantor Stefan Kordes bekam immer wieder Anfragen von Menschen, die zwar gern singen, aber nicht oder nicht mehr umfangreiche Konzertprogramme einstudieren möchten oder können. Manchen fällt zum Beispiel auch das lange Stehen auf dem Podest schwer. So entstand die Idee eines Chores, der sich am Vormittag für etwa eine Stunde trifft.
Wer darf mitsingen? Alle!
»Die Morgen-Uhus« soll mit einem Augenzwinkern sagen: Alle Unter Hundert, die gern singen und in Gemeinschaft musizieren, sind herzlich eingeladen mitzumachen. Es gibt kein Vorsingen. Pate für den neueren Chor ist der Uhu, der im Jahr 2024 im Jacobikirchturm wohnte.
»Die Morgen-Uhus« treffen sich donnerstags, 11.00 bis 12.00 Uhr,
außerhalb der Schulferien im Gemeindehaus, Jacobikirchhof 2.
Stadtkantorei
Die Göttinger Stadtkantorei ist ein leistungsfähiger, nichtprofessioneller Konzertchor mit ca. 100 Mitgliedern. Der musikalische Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung kirchenmusikalischer Werke vom Barock bis zur Moderne. Die Gründung des Chores geht auf das Jahr 1930 zurück.
Chorproben sind dienstags von 19.45 bis 22.00 Uhr,
im Großen Saal, Johanniskirchhof 2.
Harnisch-Ensemble
Das Harnisch-Ensemble wurde 2016 anlässlich einer Veranstaltung zum Jubiläum 500 Jahre Reformation gegründet. Zunächst stand die Interpretation von Vokalmusik der Renaissance im Mittelpunkt. Mittlerweile singt das Vokalensemble, dessen Name auf den an der Göttinger Kirche St. Johannis wirkenden Komponisten Otto Siegfried Harnisch (1569-1623) zurückgeht, Werke von der Renaissance bis zur Moderne.
Die Besetzung schwankt je nach aufgeführter Literatur und Anlass zwischen acht und 26 Personen.
Highlight im vergangenen Jahr waren die Auftritte innerhalb des Ballett-Zyklus "Chaillot" in der Kirche St. Johannis.
Chorproben sind nach einem speziellem Projektplan.
Kinder- und Jugendchor der Göttinger Stadtkantorei
Der Kinder- und Jugendchor der Göttinger Stadtkantorei nimmt singbegeisterte junge Mitglieder ab 5 Jahren auf. Im Vordergrund der Arbeit steht ein stimmbildnerisch fundierter Umgang mit der sich entwickelnden jungen Stimme. Regelmäßige kleinere Auftritte sollen den Spaß am gemeinsamen Musizieren festigen und das sichere Auftreten schulen.
Chorproben: dienstags, im Großen Saal, Johanniskirchhof 2.
Chörchen: 16.00 bis 16.45 Uhr ab 5 Jahren
Stadtkinder: 16.45 bis 17.35 Uhr ab 8 Jahren
Teenie-Chor: 17.40 bis 18.15 Uhr ab 13 Jahren
Posaunenchor St. Johannis
Der Posaunenchor an St. Johannis besteht aus ungefähr 45 aktiven Bläserinnen und Bläsern im Alter zwischen 10 und 76 Jahren. Einen Großteil des Chores bilden allerdings die Studierenden der Göttinger Hochschulen. Seit der Fusion des ESG-Posaunenchores und des Posaunenchores an St. Johannis sind wir auch für die Evangelische Studierendengemeinde in Bezug auf Posaunenchorarbeit zuständig, weshalb wir auch zu den verschiedensten Anlässen der ESG spielen. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in dem Gestalten geistlicher Konzerte und der musikalischen Mitgestaltung von Gottesdiensten in den Kirchen der Gemeinde Göttingen-Mitte. Darüber hinaus sind wir als einzig verbliebener Innenstadtposaunenchor auch über die Gemeindegrenzen hinaus gefragt und treten bei unterschiedlichen regionalen Aktionen in Erscheinung. Zu gewissen im Jahresverlauf fest eingeplanten Terminen haben wir auch Einsätze im näheren Umfeld von Göttingen.
Darüber hinaus unternehmen wir Fahrten zu Kirchen-, Landes- und Kreisposaunentagen sowie auch Chorfreizeiten, die wir mit Konzerten mit befreundeten Chören verbinden.
Das musikalische Repertoire reicht von einfachen Choralbegleitungen und Choralvorspielen bis hin zu doppelchörigen Instrumentalstücken. Von Monteverdi bis Wendel, von Heinrich bis Michael Schütz! Barock, Klassik, Romantik, Moderne, Gospel, Popmusik,... alles, was die Posaunenchorliteratur hergibt.
Nach den Proben pflegen wir als Posaunenchor eine gewisse Geselligkeit. Auch sonst ist der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ziemlich stark. So wird auch über das normale Maß hinaus einiges unternommen.
Sollten Sie Interesse haben, bei uns mitzuspielen, kommen Sie doch einfach bei einer unserer Proben vorbei und machen sich dann ein eigenes Bild.
Proben: montags von 19.30 bis 21.00 Uhr,
im Großen Saal, Johanniskirchhof 2.
Leitung: Johannes Ulbrich, Tel: 0176 306 137 23
Capella vocale in der Thomaskirche
Musik in der Thomaskirche: Das ist mehr als Gemeindegesang und Klang von Orgel und Klavier im Gottesdienst. Seit über zehn Jahren singt hier und in der Marienkirche die Schola alte und neue liturgische Gesänge
und Liedsätze, zu Ostern, zu Pfingsten und im Advent. Entstanden ist die Schola als gemeinsames Projekt der Kirchenmusiker der beiden Gemeinden.
Mit der Cappella vocale unter der Leitung von Dr. Rolf D. Bartels ist ein weiterer Chor in der Thomaskirche beheimatet. Gesungen wird außerdem am letzten Freitag im Monat beim Offenen Singen, gestaltet von Frauke Simon und Elke Sudau.
Neue Stimmen sind in allen Gruppen und Ensembles willkommen!
Proben: Letzter Freitag im Monat von 18.30 bis 20.00 Uhr, in der Thomaskirche.