Die Orgeln der Jacobikirche

 

Die große Orgel auf der Westempore wurde 1966 von der Orgelbauwerkstatt Paul Ott (Göttingen) gebaut und 2006/07 von der Firma Siegfried Schmid (Knottenried/Allgäu) grundlegend erneuert: Ein Schwellwerk mit neun Registern, ein Subbaß 32´ und mehrere Koppeln wurden hinzugefügt. Außerdem wurden sämtliche 4806 Pfeifen neu intoniert sowie eine moderne Setzeranlage eingebaut. Mit vier Manualen und Pedal und 68 Registern sowie drei Instrumenten ihrer Zeit zählt sie zu den größten Orgeln Niedersachsens.

Die Italienische Orgel im südlichen Seitenschiff wurde 1844 vom Orgelbauer Vincenzo Ragone (Genua) gebaut. Mit wenigen Registern bietet dieses Instrument in mitteltöniger Stimmung ideale Voraussetzungen für die Darstellung von Musik der Renaissance. Das Register „voce umana“ (die menschliche Stimme) schafft einen warmen, schwebenden Klang. Darüber hinaus besitzt die Ragone-Orgel als Zugabe eine „Nachtigall“: Vier kleine Pfeifen sind so gedreht, dass sie in ein Gefäß mit Wasser hinein spielen, wodurch ein Zwitschern wie von einer Vogelstimme erzeugt wird.

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